1. Männermannschaft

( 2. Bundesliga Ost )


Mannschaftskapitän

Benjamin Leese


hinten von links

Justin Lorenz, Uwe Scheibe, Benjamin Leese, Stefan Kläber

Vorne von links

Martin Exner, Sven Seiffert, Hannes Meske

 

Trainingszeiten

dienstags und donnerstags ab 17 Uhr 




Spielberichte 2021/2022


14.05.2022

Abschlussniederlage besiegelt Abstieg für Lok

SKV RW Zerbst II - ESV Lok Elsterwerda 5:3 (3775:3731)


Durch eine Niederlage in Zerbst am letzten Spieltag der Saison ist der Abstieg in die Verbandsliga für den ESV nun traurige Realität. Dabei hatten die Elsterstädter nochmal alles Mögliche in die Waagschale geschmissen und präsentierten sich geschlossen stark. Doch die Hausherren hatten am Ende die Nase knapp vorn, weil sie die höheren Spitzenergebnisse auf den ergiebigen Bahnen vorweisen konnten.


Zuvor war Elsterwerda das etwas bessere Team. Schon im Startdurchgang lieferten Sven Seiffert (625) und Hannes Meske (638) bestens ab und holten beide Zähler gegen Manuel Wassersleben (598) und Denny Ackermann (603). In Abschnitt zwei konnte Lok-Kapitän Benjamin Leese (629) gegen Stefan Heckert (608) dank überragender Schlussbahn noch gewinnen. Dafür unterlag Florian Schulze (574) seinem Gegenspieler Robert Herold (628) deutlich. Danach folgte eine Zerbster Gala. Allen voran von Dominik Kunze, der mit herausragenden 690 Kegeln gegen Martin Exner (639) im letzten Durchgang die Entscheidung herbeiführte. Aber auch Kunzes Mitspieler Robert Heydrich (648) hatte erheblichen Anteil daran, dass Zerbst nach vorangegangenem Rückstand das Spiel noch gewinnen konnte. Er siegte im Duell mit Justin Lorenz (625).


30.04.2022

Erneute Heimniederlage für den ESV

ESV Lok Elsterwerda – KV Wolfsburg 2:6 (3405:3460)

 Nun scheint der Abstieg nach 15 Jahren Bundesligazugehörigkeit bittere Realität zu sein. Nach der erneuten Heimniederlage des ESV gegen Wolfsburg ist der Sprung auf den am Ende wohl rettenden Platz sieben in der Tabelle unmöglich geworden. Der Lok-Sechser ließ auf heimischer Anlage einmal mehr die Geschlossenheit vermissen, die es in der Liga braucht, um erfolgreich zu sein. Schon im Startdurchgang war den Gästen aus Niedersachsen der unbedingte Wille, den Klassenerhalt mit diesem Spiel beinahe schon sicherzustellen, mit jedem Wurf anzumerken. So blieb Hannes Meske (561) schlussendlich ohne Chance auf einen Zähler gegen Mathias Hähnel (601). Florian Schulze (544) hatte derweil das Glück des Tüchtigen gegen Michael Krüger (562) und holte trotz deutlich weniger erzielter Kegel den Punkt zum Gesamtausgleich. Anschließend war es bezeichnend, dass Loks Justin Lorenz (558) in seinem letzten Heimspiel für den ESV nie wirklich in seinen Rhythmus fand und gegen Steffen Heydrich (553) unterlag. Ebenso blieb Sven Seiffert (597) trotz starker Vorstellung punktelos gegen einen wie entfesselt aufspielenden Carsten Strobach (657), der mit seiner überragenden Leistung quasi schon für die Entscheidung sorgte. Mit sehr überzeugenden 608 Kegeln konnte Lok-Kapitän Benjamin Leese zwar noch für den zweiten Mannschaftspunkt gegen Andreas Hüttl / Bernd Schönberger (510) sorgen, doch parallel musste Martin Exner (537) gegen Stefan Groß (576) nach drei Bahnen verletzt gegen Klaus Ziesche ausgewechselt werden. So ging auch dieser Zähler nach Wolfsburg, das damit eine geglückte Revanche für die erst kürzlich erlittene Hinspielniederlage feiern konnte.


23.04.2022 

Lok kassiert bittere Pleite in Berlin

SG Semper/AdW Berlin – ESV Lok Elsterwerda 6:2 (3372:3363)

 In einer echten Nervenschlacht unterlag der ESV am Samstag beim Ligaschlusslicht in Berlin. Die Gastgeber präsentierten sich trotz des bereits feststehenden Abstiegs besonders kampffreudig und so bekamen die Zuschauer ein Kellerduell geliefert, welches erst mit den letzten Würfen entschieden sein sollte. Für Elsterwerda gestaltet sich die Situation im Abstiegskampf nunmehr bei noch zwei ausstehenden Begegnungen immer brisanter. Alex Karl glänzte im ersten Durchgang mit der Bestleistung von 601 Kegeln und dominierte das Spiel gegen Loks Uwe Scheibe (547). Doch parallel konnte sich Sven Seiffert (568) gegen Lutz Frömming (501) klar durchsetzen und den Ausgleich markieren. Im zweiten Abschnitt egalisierten sich beide Mannschaften weiter. Während Berlins Sascha Bräuer (556) den Kürzeren gegen Florian Schulze (569) zog, behauptete sich Bräuers Teamkollege Martin Würbach (559) gegen Justin Lorenz (543). Das Abschlussdrittel war dann vor allem geprägt von einem hochklassigen Duell zwischen André Krause (593) und Benjamin Leese (587), welches der Gastgeber auf den letzten Metern knapp für sich entscheiden konnte. Aber auch der Berliner Dirk Uhlig (560) steckte gegen Martin Exner (549) nach 2:0-Satzrückstand nicht auf, sondern drehte dieses Aufeinandertreffen in bemerkenswerter Manier noch gesamtspielentscheidend zu seinen Gunsten um.


09.04.2022 

Spitzenreiter entführt die Punkte aus Elsterwerda

ESV Lok Elsterwerda – SK Markranstädt 2:6 (3446:3509)

 Nach zuletzt zwei Siegen in Folge musste der ESV zuhause gegen den Tabellenführer eine Niederlage einstecken. Die Gäste nutzten die Schwächen der Gastgeber clever aus und entführten so verdientermaßen die Zähler. Damit muss Elsterwerda weiter um den Klassenerhalt zittern, während die Sachsen in den kommenden Wochen im Fernduell gegen Stollberg um den Staffelsieg kämpfen. Im ersten Spieldrittel zeigte vor allem Gästespieler Tobias Schröder (617) gegen Benjamin Leese (575), wie die Bahnen zu bespielen sind. Und auch Sebastian Becker (563) setzte sich gegen Florian Schulze (525) auf Lok-Seite durch und verwandelte zur 2:0-Führung für Markranstädt. Danach meldeten sich die Hausherren mit Sven Seiffert (586) und Uwe Scheibe (581) stark zurück. Seiffert holte seinen Mannschaftspunkt, vergab auf der Schlussbahn aber wertvolle Kegel gegen Sebastian Hartmann (575). Scheibe musste sich in der zweiten Duellhälfte einem immer stärker werdenden Michael Hahn (606) beugen. Somit wuchs neben dem 1:3-Rückstand die Kegeldifferenz für den ESV auf knapp über 90 an. Ein schweres Los für Elsterwerdas Schlusspaar mit Justin Lorenz (607) und Martin Exner (572), das aber nicht aufsteckte und der Begegnung beinahe noch eine Wende verlieh. Lorenz setzte sich gegen Marcus Bösewetter souverän durch (562). Und auch für Exner sah es gegen Veit Tänzer (586) lange nach einem Duellerfolg aus. Zwischenzeitlich waren es für Elsterwerda nur noch 22 Kegel, die es aufzuholen galt. Doch dann explodierte Tänzer förmlich mit vier Neunerwürfen hintereinander und stichelte damit auch seinen Mitspieler Bösewetter an, der direkt auch noch zwei Neuner in Serie abspielte. Dieses finale Feuerwerk sorgte schließlich für die Entscheidung zugunsten der Gäste.


26.03.2022

ESV entscheidet Kellergipfel für sich

KV Wolfsburg - ESV Lok Elsterwerda 3:5 (3483:3558)

Mit einem echten Paukenschlag gelang dem ESV beim Gastspiel in Wolfsburg erstmals seit langer Zeit der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Die Elsterstädter setzten sich in einer hart umkämpften Partie, die erst mit den letzten Würfen entschieden sein sollte, nicht zuletzt aufgrund zweier herausragender Einzelleistungen verdient durch. Die erste Duftmarke für die Gäste setzte gleich im Startdurchgang Sven Seiffert, der mit überragenden 663 Kegeln einen echten Sahnetag erwischte und gegen Andreas Hüttl (592) einen neuen Bahnrekord aufstellte. Dafür konnte der Wolfsburger Mathias Hähnel (606) für den Ausgleich gegen Hannes Meske (568) sorgen. In Abschnitt zwei waren es dann die Niedersachsen, die den Ton angaben und sich einen Vorsprung erarbeiteten. So konnten Carsten Strobach (594) und Steffen Heydrich (599) gegen Uwe Scheibe (574) und Benjamin Leese (561) auf 3:1 stellen. Und auch der Start im letzten Drittel gehörte zunächst noch den Einheimischen mit Ronald Schlimper (558) und Michael Krüger / Tim Gambig (534). Doch mit Beginn der zweiten Bahn konnte der ESV sich zurück ins Geschehen bringen. Dort nämlich zündete Justin Lorenz (632) den Turbo und ließ seinen Kontrahenten Krüger und Gambig keine Chance mehr. Die Entscheidung zum Gesamtsieg zugunsten von Lok fiel dann aber gegenüber auf den Schlussmetern, wo sich Exner mit zwei Kegeln mehr auf der Anzeige gegen Schlimper durchsetzte.


19.03.2022

Lok gelingt wichtiger Arbeitssieg

ESV Lok Elsterwerda - SpG Semper/AdW Berlin 6:2 (3424:3335)

Der ESV konnte sich jüngst im Kellerduell gegen Berlin behaupten und in der Tabelle damit bis auf einen Zähler am ersten Nichtabstiegsrang, dem Platz 7, dranbleiben. Die Begegnung startete dabei furios. Gästespieler und U18-Weltmeister Alex Karl brachte mit überragenden 654 Kegel eine schon lange Zeit nicht mehr dagewesene Einzelleistung sowie einen neuen Bahnrekord in seiner Altersklasse auf Elsterwerdas Bahnen zustande. Für den ESV war es hier enorm wichtig, dass Justin Lorenz (608) stark dagegenhielt und sich ein sehenswertes Duell gegen Karl lieferte. Parallel konnte sich Hannes Meske (536) gegen Berlins Thomas Prill (497) durchsetzen und zum 1:1 ausgleichen. Der Mitteldurchgang war geprägt von viel Kampf. Schlussendlich konnten sich die Gastgeber aber in beiden Aufeinandertreffen durchsetzen und mit 3:1 in Front gehen. Dabei setzten sich Sven Seiffert (568) und Uwe Scheibe (561) gegen Martin Würbach (520) und Sascha Bräuer (554) durch.  Im Schlussdrittel sorgte Lok-Kapitän Benjamin Leese (594) gegen Dirk Uhlig (534) dann für eine gewisse Vorentscheidung. Loks Martin Exner (558) tat sich gegen André Krause (576) hingegen schwer und blieb unterlegen, was sich jedoch nicht mehr als ausschlaggebend entpuppen sollte.


12.03.2022

ESV erleidet herben Rückschlag im Abstiegskampf

ESV Lok Elsterwerda – Union 1861 Schönebeck 3:5 (3388:3471)

 Nur eine Woche nach dem starken Auswärtserfolg in Sandersdorf mussten Elsterwerdas Bundesligakegler im Heimspiel gegen einen der unmittelbaren Kontrahenten im Abstiegskampf einen herben Rückschlag hinnehmen. Nach einer sehr durchwachsenen Vorstellung unterlag man den Gästen aus Schönebeck verdient mit 3:5. Schon im Start war beim ESV mächtig Sand im Getriebe. Klaus Ziesche (549) kam gegen Lars Schneidereit (566) einfach nicht zum Zuge. Besser lief es dagegen bei Sven Seiffert (575), der gegen Sandro Stacke (565) zwar den Mannschaftspunkt erringen konnte, auf der letzten Bahn aber noch wichtige Kegel einbüßte.

In Abschnitt zwei wollte dann auch bei Florian Schulze (548) nicht wirklich viel gelingen. Er unterlag dem starken Michael Barth (593). Hoffnung machte dagegen der Last-Minute-Duellsieg von Benjamin Leese (578) gegen Thomas Große (576). Hier räumte Leese mit dem letzten Wurf überragend stark ab und schnappte sich damit noch den Punkt.

Doch im letzten Durchgang dann schnell die Ernüchterung. Martin Exner (543) erwischte ebenfalls einen rabenschwarzen Tag und blieb gegen Nicola Just (580) chancenlos. Zwar holte Justin Lorenz (595) parallel dank souverän und gewohnt starkem Auftritt den Zähler in einem engen Zweikampf gegen Guido Müller (591), doch der Gesamterfolg ging an diesem Nachmittag nach Sachsen-Anhalt.


05.03.2022
Wichtiger Auswärtssieg mit Mannschaftsbahnrekord

SG Union Sandersdorf – ESV Lok Elsterwerda 2:6 (3503:3600)

Mit einem starken Achtungszeichen meldete sich der ESV jüngst zurück im Abstiegskampf. Beim Kellerduell in Sandersdorf gelang den Elsterstädtern mit 3600 Gesamtkegeln nicht nur ein neuer Mannschaftsbahnrekord, sondern auch ein immens wichtiger Auswärtserfolg. 

Den Grundstein legten Sven Seiffert (634) und Klaus Ziesche (619) direkt im Startdurchgang. Beide zeigten eine entschlossene und starke Vorstellung. Damit überrumpelten Sie den Gastgeber mit Sebastian Neuber (592) und Philipp Hoppe-Gürbig (551) auf ganzer Linie.

Im zweiten Abschnitt kämpften dann die Unioner mit Kai Brandt (608) und Steven Sasse (587) verbissen darum, den Rückstand zu egalisieren. Schlussendlich gelang das auch und so ging es mit einem 2:2 in den finalen Durchgang, gleichwohl Elsterwerda noch mit knappen 60 Kegeln in Front lag. Im letzten Drittel waren es aber dann wieder die Gäste mit Justin Lorenz und Martin Exner (je 598), die den Ton angaben. So sehr sich Sandersdorf in dieser Phase mit Christian Kräußlein (592) und André Röder (573) auch mühte, sie kamen nicht mehr entscheidend heran.

 

26.02.2022
Deutliche Niederlage in Leipzig für den ESV

SV Leipzig – ESV Lok Elsterwerda 7:1 (3548:3336)


12.02.2022

Elsterwerda dreht Spiel in letzter Sekunde

ESV Lok Elsterwerda – TSV Zwickau 5:3 (3535:3528)

Da ist er endlich, der erste Sieg im neuen Jahr für den ESV. Und was für einer. Die Gäste aus Zwickau wurden ihrer Favoritenrolle beinahe über die gesamte Partie hinweg gerecht. Doch mit einem echten Lucky Punch gelang es den Hausherren tatsächlich mit dem allerletzten Wurf, dieses Spiel noch zu drehen. Ein immens wichtiger Erfolg im Abstiegskampf. Der erste Durchgang war gleich bestückt mit überzeugenden Einzelleistungen. Allen voran der Zwickauer Michael Ziegert (628) ließ Hannes Meske (586) keine Angriffsfläche. Dafür wusste auch Justin Lorenz (619) auf Lok-Seite der Begegnung seinen Stempel aufzudrücken und holte sich den Zähler gegen Patrick Hirsch (585). Und auch im Anschluss sicherten Sven Seiffert (606) gegen Philipp Trabert (567) für den ESV und Torsten Scholle (611) gegen Florian Schulze (555) für die Sachsen jeweils einen Mannschaftspunkt mit starken Auftritten. Der TSV konnte zudem sein leichtes Kegelpolster etwas ausbauen. Dieses vergrößerte sich dann auch noch, nachdem Patrick Voigt (620) im letzten Durchgang einen Fabelstart gegen Benjamin Leese (583) hinlegte. Aber die Gastgeber steckten nicht auf. So konnte Martin Exner (586) gegen Michael Wolff (517) viel Boden gutmachen. Entscheidend war letztlich, dass Leese sensationell sechs Kegel mit dem vorletzten Wurf abräumte und Exner parallel mit selbigem eine Neun erzielte. Beide spielten dann noch eine Acht an, wodurch Elsterwerda erstmalig in Führung ging. 


14. Spieltag - 22.01.2022
Loks Negativserie hält weiter an

ESV Lok Elsterwerda – SKV 9pins Stollberg 2:6 (3425:3464)

Mit einer allenfalls durchwachsenen Mannschaftsleistung unterlagen Elsterwerdas Bundesligakegler am vergangenen Wochenende erneut. Diesmal im Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Stollberg. Die Sachsen erspielten sich früh eine komfortable Führung und gaben diese nicht mehr aus der Hand.

So war es vor allem der Tagesbeste Tim Rösch, der seinen SKV mit exzellenten 620 Kegeln gegen Hannes Meske (576) in Front brachte. Und auch Sven Seiffert (551) kam an diesem Tag nicht wie gewollt zum Zuge und blieb gegen Alexander Lasch (561) lediglich zweiter Sieger.

Hoffnung keimte für die Gastgeber im Mitteldurchgang auf, als Justin Lorenz (600) souverän seinen Zähler gegen Rico Kämpe (552) einfuhr. Doch zeitgleich egalisierte der Stollberger Thomas Mosel (594) mit seinem Duellerfolg über Florian Schulze (563) das Gesamtresultat.

Im letzten Drittel wirkten die Gäste zwar an der einen oder anderen Stelle unsicher, doch der ESV konnte mit Benjamin Leese (566) und Martin Exner (569) keinen Profit mehr schlagen. So sicherten Chris Georgi (581) und Stefan Werth (556) den verdienten Auswärtssieg.


13. Spieltag - 15.01.2022
Geiseltaler Wölfe zu dominant für den ESV

SV Geiseltal/Mücheln – ESV Lok Elsterwerda 7:1 (3631:3474)

Im ersten Spiel nach der längeren Auszeit blieb der ESV in Mücheln ohne Punkte. Zu dominant und abgeklärt gaben sich die Hausherren auf eigener Anlage. Damit verbleiben die Gäste auf dem achten Tabellenplatz und befinden sich damit auch mitten im Abstiegskampf. Ein besonderes Duell lieferten sich Harald Fechner (636) und Justin Lorenz (620) im ersten Durchgang. Mit all seiner Routine konnte sich hier der Oldie aus Mücheln behaupten und einen ganz wichtigen Zähler für seine Farben sichern, da sein Teamkollege Reinhard Hey (553) parallel gegen Elsterwerdas Sven Seiffert (585) den Kürzeren zog. In der Mitte waren dann die Gastgeber tonangebend und schnappten sich in beiden Aufeinandertreffen die Punkte. So gewann Andreas Kühn (612) gegen Florian Schulze (546) und Wolfgang Roick (588) gegen Hannes Meske (556). Den Tagesbestwert schraubte schließlich Müchelns Udo Volkland im letzten Drittel völlig unbeeindruckt auf überragende 653 Kegel, womit er sich gegen Benjamin Leese (575) auch klar durchsetzen konnte. Martin Exner (592) unterlag unglücklich mit 2,5:1,5 in den Sätzen gegen Matthias Noack (589) und so blieb auch dieser Zähler im Geiseltal. 


8. Spieltag - 20.11.2021
ESV teilt sich in Schönebeck die Punkte

Union 1861 Schönebeck – ESV Lok Elsterwerda 4:4 (3453:3438)

Nach einem spannenden Kellerduell am vergangenen Samstagnachmittag wussten wohl beide Kellerkinder nicht so recht, ob sie sich über diesen Punktgewinn freuen oder ärgern sollen. Die Chance auf einen Auswärtssieg war für die Gäste in jedem Fall zum Greifen nah. Bereits der Start war gefüllt mit Dramatik und Kampf auf beiden Seiten. Das Quäntchen Glück hatten dann aber die Gäste und holten mit Sven Seiffert (596) gegen Satino Stacke (589) und Hannes Meske (568) gegen Thomas Große (569) die Mannschaftspunkte zum 0:2. In der Mitte machte dann Justin Lorenz (609) ein starkes Spiel und sicherte Zähler Nummer frei für den ESV im Duell mit Michael Barth (559). Auf den anderen Bahnen blieb es zwischen Loks Uwe Scheibe (557) und Nicola Just (621) bis zum letzten Satz ausgeglichen. Erst im letzten Satz katapultierte der Schönebecker Just sein Ergebnis durch 191 Kegel auf den Tagesbestwert. Danach wurde es ein reines Nervenspiel. Gästekapitän Benjamin Leese (536) fand an dieser Stelle gegen Maik Siegemund (554) keine passenden Mittel und verlor wertvollen Boden. Die Unioner hatten nun wieder Oberwasser und schnupperten am Heimsieg. Doch auf der letzten Bahn entschied Martin Exner (572) das Aufeinandertreffen mit Schönebecks Mannschaftsleiter Guido Müller (561) für sich und rettete den Elsterstädtern so das Unentschieden.


7. Spieltag - 13.11.2021
Lok gelingt Befreiungsschlag im Kellerduell

ESV Lok Elsterwerda - SG Union Sandersdorf 6:2 (3549:3374)

Das war zweifelsfrei eine starke Kampfansage des ESV im Kellerduell gegen Sandersdorf. Die Gastgeber hielten den Angriffen der Anhaltiner immer wieder stand und ziehen in der Tabelle damit vorbei. Ganz wichtig war hierbei der Punktgewinn von Sven Seiffert (598) gleich im ersten Durchgang gegen André Röder (597). Aber auch Uwe Scheibe (588) machte eine überzeugende Partie und sicherte das 2:0 gegen Christian Schuch (565). Justin Lorenz (558) unterlag dann knapp dem Unioner Steven Sasse (569). Doch dafür setzte sich Hannes Meske (599) nach überragender Schlussbahn (183) klar und deutlich gegen Philipp Hoppe-Gürbig (511) durch und vergrößerte so den Vorsprung für den ESV. Lok-Kapitän Benjamin Leese wusste dieser wichtigen Begegnung im letzten Drittel mit herausragenden 641 Kegeln gegen Sebastian Neuber (544) noch die Krone aufzusetzen. Parallel unterlag Teamkollege Martin Exner (565) dem Sandersdorfer Kai Brandt (588).


6. Spieltag - 06.11.2021
Elsterwerda kassiert fünfte Saisonpleite beim Tabellenführer

TSV 90 Zwickau – ESV Lok Elsterwerda 7:1 (3681:3466)

Mit einer 7:1-Pleite kehrte der ESV jüngst von der Zweitligabegegnung beim ungeschlagenen Ligaprimus aus Zwickau wieder. Die Gastgeber wurden ihrer Favoritenrolle zu jedem Zeitpunkt der Partie gerecht und ließen den Elsterstädtern nur wenig Angriffsflächen. Elsterwerda bleibt in der Tabelle mit nach wie vor einem Erfolg aus mittlerweile sechs Spielen Vorletzter und damit auf einem Abstiegsplatz. Im ersten Durchgang konnte Sven Seiffert mit starken 619 Kegeln zwar dem Zwickauer Michael Ziegert (634) ordentlich Paroli bieten, zum Mannschaftspunkt reichte das am Ende aber nicht. Und auch im Parallelduell blieb Elsterwerdas Hannes Meske (551) gegen Florian Forster (607) ohne Zählbares. In der Mitte schraubte Lars Pansa den Tagesbestwert dann auf überragende 660 Kegel und ließ Uwe Scheibe (559) auf Seiten der Gäste damit weit hinter sich. Ebenso konnte Justin Lorenz (569) nur chancenlos zusehen, wie Daniel Grafe (614) mit der vierten Topleistung für die Vorentscheidung sorgte. Im letzten Drittel holte Martin Exner (577) gegen Patrick Hirsch (557) noch den Ehrenpunkt für die Lok. Das war es dann aber auch, weil Torsten Scholle mit starken 607 Kegeln zum 7:1-Endstand gegen Benjamin Kube (591) verwandelte.


5. Spieltag - 09.10.2021
ESV ohne jede Chance in Markranstädt

SK Markranstädt - ESV Lok Elsterwerda 8:0 (3939:3632)

Am 5. Spieltag kassierte der ESV Lok Elsterwerda die vierte Pleite in Folge und rutschte auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Die Gastgeber haben stattdessen nach diesem Erfolg die Spitzenposition inne. Auf den äußerst ergiebigen Bahnen konnten die Gäste trotz sehr anständigen Leistungen keine Punkte einfahren. Dabei waren sie insbesondere im Startdurchgang mit Justin Lorenz (675) und Hannes Meske (613) so nah dran. Doch die Sachsen waren mit Tobias Schröder (678) und Veit Tänzer (613) zur Stelle und konnten mehr Einzelsätze für sich entscheiden. Hervorzuheben ist hier das Duell zwischen Schröder und Lorenz, in dem sich beide Spieler einen überragenden Fight lieferten. Im Anschluss wurde es dann einseitiger, weil die Hausherren mit Felix Wagner (680) und Sebastian Hartmann (679) dort weitermachten, wo Mannschaftskollege Schröder aufhörte. Dieses wahnsinnige Tempo konnte der ESV mit Sven Seiffert (529) und Lucas Schiffner (579) nicht mitgehen und so war die Partie frühzeitig entschieden. Am Ende verpasste auch noch Benjamin Leese (617) denkbar knapp den ersten Gesamtzähler für Lok gegen Marcus Bösewetter (620). Gegenüber setzte sich Michael Hahn (669) deutlicher gegen Martin Exner (615) durch. 

 

4. Spieltag - 02.10.2021
Loks Niederlagenserie reißt nicht ab

SKV 9pins Stollberg – ESV Lok Elsterwerda 5:3 (3427:3373)

Es zieht sich derzeit wie ein roter Faden durch die noch so junge Saison des ESV. Der Lok-Sechser sucht weiter nach seiner mannschaftlich geschlossenen Form, ohne die es in dieser Liga denkbar schwer wird, ein Spiel für sich zu entscheiden. Der Tabellenführer trat insbesondere mit seinem Starterpaar Stefan Werth (596,1 MP) und Tim Rösch (595, 1 MP) auch als ein solcher auf und untermauerte seine Ambitionen in überzeugender Manier. Bei den Gästen verpasste Sven Seiffert (585) nur knapp den Zähler, während Kapitän Benjamin Leese (533) auch wichtige Gesamtkegel einbüßte. Sinnbildlich für die Elsterstädter, dass Justin Lorenz (522) ausgerechnet an diesem Tag weit unter seiner Form aufspielte und den Punkt an Thomas Mosel (540, 1 MP) abgab. Im Parallelduell setzte sich dafür Hannes Meske (566, 1 MP) nach drei gewonnenen Sätzen gegen Tim Kieß (581) durch. Und dann wurde es doch nochmal so richtig spannend, als die Gäste mit Martin Exner (604, 1 MP) und Uwe Scheibe (563, 1 MP) den Kegelrückstand vor der Schlussbahn auf 14 minimierten. Doch Stollberg bekam den Schalter mit Chris Georgi (545) und Rico Kämpe (570) in der alles entscheidenden Phase wieder umgelegt und blieb auf der Siegerstraße. Sechs Wurf vor Ende musste der ESV dann auch noch Scheibe verletzungsbedingt gegen Florian Schulze auswechseln.

 

3. Spieltag - 25.09.2021
Lok bleibt auch gegen die Wölfe ohne Punkte

ESV Lok Elsterwerda – SV Geiseltal/Mücheln 3:5 (3390:3494)

Das hatte man sich beim ESV wohl ganz anders vorgestellt. Von drei aufeinanderfolgenden Heimspielen gleich zu Saisonbeginn konnten die Elsterstädter lediglich eins für sich verbuchen. So gab es kürzlich gegen die Wölfe aus Mücheln den zweiten herben Rückschlag binnen einer Woche. Im ersten Durchgang gab insbesondere der ehemalige Cottbuser Wolfgang Roick (605, 1 MP) gegen einen angeschlagenen, aber auf die Zähne beißenden Uwe Scheibe (544) die Marschroute für die Gäste vor. Sven Seiffert (587, 1 MP) konnte zwar parallel dank starkem Auftritt gegen Andreas Fritsche (565) für den Ausgleich sorgen, doch das erste Kegelpolster wanderte in Richtung der Geiseltaler. Und das wurde in Durchgang zwei weiter ausgebaut. Beim ESV verpassten Benjamin Leese (570) und Hannes Meske (538) die Möglichkeit, die Partie weiter offen zu halten. Mücheln dominierte jetzt mit Matthias Noack (590, 1 MP) und Andreas Kühn (565, 1 MP) Spiel und Gegner. Zwar keimte im letzten Drittel noch einmal kurze Zeit Hoffnung bei den Hausherren auf, als Justin Lorenz (583, 1 MP) und Martin Exner (568, 1 MP) ihre Punkte sichern und nochmal deutlich Gesamtkegel aufholen konnten, doch in der entscheidenden Sequenz waren die Wölfe mit Udo Volkland (608) und Max Mittag (561) zur Stelle und sicherten den Auswärtssieg.  

 

2. Spieltag - 18.09.2021
Bittere Heimpleite gegen starke Zerbster

ESV Lok Elsterwerda – SKV Rot-Weiß Zerbst II 3:5 (3404:3480)

 Zum 2. Saisonspieltag in der 2. Bundesliga setzte es für Elsterwerda eine schmerzliche, aber auch verdiente Niederlage. Gegen hochmotivierte und geschlossen stark auftretende Gäste aus Zerbst hatte der ESV schlussendlich zu wenig entgegenzusetzen. Im ersten Drittel herrschte noch Ausgeglichenheit. Bei den Gastgebern überzeugte Sven Seiffert (588, 1 MP) im Duell mit Andreas Wienicke (566). Lok-Kapitän Benjamin Leese (562) hatte hingegen mit Denny Ackermann (593, 1 MP) ein schweres Los gezogen und blieb auch selbst hinter seinen Erwartungen zurück. Der Mitteldurchgang bescherte den Anhaltinern dann einen komfortablen Kegelvorsprung, da Manuel Wassersleben (603, 1 MP) gegen Hannes Meske (553) auf ganzer Linie zu überzeugen wusste. Parallel konnten die Hausherren nur von Glück sprechen, dass Gästekapitän Robert Herold nicht in sein Spiel fand und auch die Auswechslung gegen Stefan Stortz (515) nicht die erhoffte Wendung brachte. Dadurch konnte Florian Schulze (530) zwar den zweiten Zähler für den ESV sichern, so richtig gelingen wollte ihm aber an diesem Tag nichts. Dann folgte da noch die Galavorstellung vom Zerbster Robert Heydrich (639, 1 MP) gegen Martin Exner (586). Heydrich machte unmissverständlich den Deckel auf diese Partie und ließ vom Start weg keine Zweifel darüber aufkommen, dass er selbst auch den Tagesbestwert markieren würde. Da war es fast schon reine Formsache, dass Justin Lorenz (585, 1 MP) gegen Hannes Bräse (564) den dritten Gesamtzähler für den ESV ergatterte.

 

1. Spieltag - 11.09.2021
Gelungener Saisonauftakt für Elsterwerdas Bundesligakegler
ESV Lok Elsterwerda – SV 1910 Leipzig 6:2 (3467:3356)
Es war zwar noch nicht alles Gold, was glänzt, aber dennoch können wir mit dem Auftakt sehr zufrieden sein. So lautete das Fazit von Loks Kapitän Benjamin Leese unmittelbar nach der Begegnung gegen den SV Leipzig. Den Unterschied machten die Abräumer, bei denen die Gastgeber mit 147 Kegeln Unterschied deutlich stabiler unterwegs waren. Der Startdurchgang verlief insgesamt noch ausgeglichen. Während beim ESV Uwe Scheibe (585, 1 MP) wenig Probleme mit Michael Ribbeck (525) bekommen sollte, verpasste Gästespieler Peter Bloß (594, 1 MP) nur aufgrund einer schwächeren Schlussbahn die 600er-Marke gegen Sven Seiffert (571). Im zweiten Drittel gaben sich die Gastgeber mit Benjamin Leese und Hannes Meske (577 und 559, 2 MP) dann kämpferisch. In dieser Phase hatten die Sachsen mit David Bornemann und Lukas Langrock (530 und 539) zu wenig entgegenzusetzen, was sich spielentscheidend auswirkte. Den spielerischen Höhepunkt bekamen die Zuschauer zum Ende der Partie geschenkt, als sich Elsterwerdas Justin Lorenz (604) und Oliver Herfurth (613, 1 Mannschaftspunkt) ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Daneben konnte Loks Martin Exner (571, 1MP) sich gegen Andreas Knoth (555) behaupten und zum schlussendlichen 6-2 für die Hausherren verwandeln. Am kommenden Samstag hat der ESV Lok erneut Heimrecht. Dann geht es gegen die zweite Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst. Achtung: Der Anwurf erfolgt bereits um 12 Uhr.